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https://www.youtube.com/watch?v=MlHYs1FEctQ
Bunkai aus verschiedenen Kata














































Bushido -  Karate beim TV Völklingen

Gatterstrasse 15-17, Völklingen.
Eingang erste Tür (Stahltür) dann Treppe runter ins Untergeschoss

 
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                     Karate kennt keine Altersgrenze
JUKUREN – Karate für die „Ältere Generation“

Jukuren heißt eigentlich "Erfahrene", also im Leben und in der Kampfkunst Erfahrene.

In der heutigen ,modernen' leistungsorientierten Gesellschaft werden ältere Menschen oftmals ausgegrenzt, weil ihre derzeitige individuelle Leistungsfähigkeit  nicht mehr der Leistungskraft ihrer Jugend entspricht.
Was allzu leicht vergessen wird, ist, dass dies der natürliche Lauf alles Lebens ist. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Kultur der westlichen Hemisphäre wird in der japanischen Kultur dem Alter eine hohe Bedeutung zugemessen und in einem ebenso bedeutenden Maße Respekt zuteil. Diese ,Anerkennung' des Alters verwirklichen wir durch unser Angebot eines speziell auf ältere Menschen abgestimmten Trainings.

Wir alle wissen, dass Sport zwangsweise zu keiner möglichen Verlängerung des Lebens führen muss, aber sicher zu einer Verbesserung der Lebensqualität. Regelmäßiges Sport treiben in Verbindung mit ausgewogener Ernährung und gesunder Lebensweise könnten die Garantie zum persönlichen Wohlbefinden sein und damit den führenden Krankheiten unserer Zivilisation wie zum Beispiel:
- Herzkrankheit
- hoher Blutdruck
- Zuckerkrankheit
- Osteoporose den Kampf ansagen.
Eine weitere Möglichkeit bietet der Bereich der Psychomotorik. Der Begriff Psychomotorik ist im Grunde nichts weiter als ein Hinweis auf die enge Verbindung von Psyche (seelische Vorgänge) und Motorik (körperliche Vorgänge). So gibt der körperliche Ausdruck eines Menschen zum Beispiel Hinweise auf seine Mündigkeit, Verspanntheit. Lockerheit, Unzufriedenheit, Gehemmtheit oder Fröhlichkeit. Viele Bewegungshandlungen umfassen mehr als das Entwickeln und Üben von motorischen Fertigkeiten. Die unterschiedlichen Erkenntnisse über Zusammenhänge in unserer Umwelt oder die Kenntnis über eigene körperliche Fähigkeiten werden in der Bewegung erfahren und begriffen.

kurz: individuell angepasstes Training, aber kein Training ,zweiter Klasse'!



Man erzählt sehr viel über Karate und Selbstverteidigung. Mein streitet, welche Stilrichtung die beste sei. Wichtig ist jedoch, dass vom Grundsatz her, der Aufbau, d.h. die Entwicklung bis hin zum sog. "Meister" in allen Kampfsportarten die gleiche ist. Ohne Grundschule/ Grundkenntnisse, ohne technischen Standart, ohne körperliche Fitnes werde ich nichts erreichen können. Dafür ist unsere Kampfkunst ein wunderbarer Einstieg. Karate födert die körperliche Fitness, die Ausdauer, die Koordination, die Konzentrationsfähigkeit und schult uns in der Selbstverteidigung. Aber danach ist es von enormer Bedeutung, sich Mental  weiter zu entwicklen. Denn ohne die Mentale Stärke beherrsche ich meine Techniken nur zu einem kleinen Teil. 

Etikette
Japanischen Sozialvorstellungen zu Folge stehen zwei Menschen niemals auf der selben Stufe. Es gibt daher immer einen Sempai (der "Obere", der "Ältere"), und einen Kohai (der "Untere", der "Jüngere"). Folglich gibt es auch im Karatetraining diese hierarchische Unterscheidung: Neben dem Sensei, dem Lehrer einer Schule, gibt es die Sempai und Kohai. Zur Differenzierung wird auf das Graduierungssystem zurückgegriffen.

Jedes Karatetraining beginnt und endet traditionell mit einer kurzen Meditation (mokusō). Dies soll auch den friedfertigen Zweck der Übungen zum Ausdruck bringen. Die kurze Meditation lässt auf die Tradition des Karate als Weglehre schließen, auch wenn das Training nach modernen sportlichen Gesichtspunkten (so z.B. als Fitness- oder Wettkampftraining), und nicht zwangsläufig als Übung des Weges (im Sinne des klassischen Karate-Do) ausgerichtet sein sollte. Auch beginnt und endet jedes Karatetraining, jede Übung und jede Kata mit einem Gruß. Dadurch wird das erste Prinzip der 20 Regeln von Gichin Funakoshi (Funakoshi Gichin no Karate Do niju jo) zum Ausdruck gebracht: "karate wa rei ni hajimari rei ni owaru koto" – "Karate beginnt und endet mit Respekt!"

Die herausragende Respekterweisung gegenüber dem Meister äußert sich mitunter in kurios anmutenden Regeln. So wird es etwa als unhöflich angesehen, hinter dem Rücken des Meisters zu gehen. Diese wurzelt keineswegs in der Vorstellung, hinterrücks angegriffen zu werden, sondern im Gedanken, dass ein "Vorbei-Schleichen" auf eine mangelhafte Lehrer-Schüler-Beziehung (da mangelnde Würdigung) schließen lässt.

In vielen Dōjōs ist es üblich, vor Betreten und Verlassen der Halle die darin Versammelten mit einer kurzen Verbeugung zu begrüßen, eventuell wird auch der Shōmen des Dōjō mit einer weiteren kurzen Verbeugung beim Betreten und Verlassen gegrüßt.

Danach wird gemeinsam eine rituelle Grußzeremonie (Rei) durchgeführt, in der sich Schüler und Meister voreinander und vor den alten Meistern und Vorfahren (im Geiste, repräsentiert an der Stirnseite, dem Shōmen des Dōjō) verneigen.
Während der Begrüßungszeremonie gelten ungeschriebene Regeln:


 Meditation
Zum besseren Verständnis des spirituellen Wesens des Karate ist auch das Studium des chinesischen Qigong,Taijiquan sehr geeignet, das sowohl als ganzheitliche Meditation als auch als Kampfkunst (z. B. mit dem Schwert) betrieben werden kann.

Die Wiederholung der Bewegungen, in Kihon (jap. „Grundschule“) und Kata (jap. „Form“) wird von manchen Meistern als Meditation betrachtet. Das Ki, also die Energie des Körpers, das Bewusstsein, das sich beispielsweise in Koordinations- und Reaktionsvermögen äußert, sollen durch körperlich anstrengende, konzentrierte und dynamische Bewegungen gestärkt werden. Da während einer Kata Konzentration gefordert ist, und gleichzeitig die Lebensenergie (Ki) unbeeinflusst vom Bewusstsein im Körper fließen, gilt Kata als "aktive Meditation". Kata als Meditationsform ist sozusagen das Gegenteil von Zen: Letzterer ist Versenkung im Verharren, erstere Versenkung in der Bewegung. Bloßes Üben von Kata allein (z.B. zum Zwecke des Technikstudiums) heißt noch lange nicht, dass die Kata als Meditationsform praktiziert wird. Erst die richtige Geisteshaltung, mit welcher der Karateka die Kata füllt, macht aus einem traditionellen Kampfhandlungsprogramm einen Weg zur spirituellen Selbstfindung und mediativen Übung.Bei der Aufwärmgymnastik werden in manchen Schulen auch Bestandteile von Yogaübungen praktiziert.Dō

Das Prinzip des Dō (道) findet sich in allen japanischen Kampfkünsten wieder und ist unmöglich umfassend zu beschreiben. ist die japanische Lesart des chinesischen Tao, das mit dem gleichen Zeichen geschrieben wird. Es bedeutet „Weg“; nicht nur im wörtlichen Sinne also „Straße“, sondern auch mit der übertragenen Bedeutung des „Lebensweges“, der „Lebenseinstellung“. Dahinter stehen einerseits das taoistisch-schicksalhafte Prinzip, dass das Tao, der Weg, vorgezeichnet ist und die Dinge in ihrer Richtigkeit vorbestimmt; sowie die Einstellung des Nichtanhaftens und der Nichtabhängigkeit von allen Dingen, Gegebenheiten und Bedürfnissen, die im Zen-Buddhismus gelehrt wird. Der Kodex des Bushidō geht noch weiter: Der bushi (jap. „Krieger“), der Bushidō verinnerlicht hat, befreit sich damit nicht nur von allen materiellen Bedürfnissen, sondern von dem Begehren um jeden Preis zu leben. Das Ende des eigenen Lebens wird damit nicht unbedingt erstrebenswert, aber auf jeden Fall eine zu akzeptierende Tatsache, und der Tod birgt keinen Schrecken mehr. Diese Haltung war im alten Japan eine hochangesehene geistige Einstellung, die sich in vielen martialischen Verhaltensweisen wie dem Seppuku manifestierte. Dies darf jedoch auf keinen Fall als Geringschätzung gegenüber dem eigenen Leben oder dem eines anderen aufgefasst werden. Im Gegenteil: Die Aufopferung des eigenen wertvollen Lebens wog vielmehr jede Schmach auf, die ein Krieger zu Lebzeiten auf sich geladen hatte. Das Seppuku, also der rituelle Selbstmord, befreit den Krieger von Schuld und Schande und stellte seine Ehre wieder her.

Das Dō-Prinzip impliziert nun viele verschiedene Konzepte und Verhaltensweisen, die nicht abschließend aufgezählt werden könnten. Deshalb hier nur einige wenige Aspekte: siehe auch Dojokun, Shoto-Niju-Kun„den Weg gehen“: lebenslanges Lernen und Arbeiten an sich selbst; ständige Verbesserung Friedfertigkeit, Friedenswille, aber auch Geradlinigkeit; absolute Entschlossenheit im Kampf Respekt und damit Höflichkeit gegenüber jedem Selbstbeherrschung, universelle Aufmerksamkeit (Achtsamkeit), Konzentration (Zanshin, 残心) Offenheit, Bemühen um Verständnis, Akzeptanz                                                                                     
                                                                                                                                                                                                                                                 
                                                                       Die 8 Grundsätze für Lehrer
Handle verantwortungsbewusst und mit Würde. Habe Geduld mit deinen Schülern, nötige sie zu nichts, sondern lehre sie durch dein Beispiel.

Achte auf eine Atmosphäre von Disziplin, Respekt und Vertrauen, doch erzwinge sie nicht mit autoritären Regeln.

Beurteile deine Schüler nicht nach ihrem körperlichen Talent, sondern nach ihrem Charakter und ihrer Selbstdisziplin.

Versuche, jeden Schüler individuell zu unterrichten und setze ihm Ziele entsprechend seiner persönlichen Fähigkeiten und Anlagen. Ermögliche den Einzelnen eine Entwicklung innerhalb ihrer Möglichkeiten.

Lehre nichts, was du selbst nicht verstanden hast, und vermittle nicht den Eindruck, dass dein Wissen und deine Fähigkeiten endgültig sind. Verberge deine Fehler nicht und sei deinen Schülern vor allem ein ehrlicher Freund.
Denke nicht, dass deine Autorität auf deiner Position oder deiner Graduierung beruht, sondern lehre mit deiner wahren Persönlichkeit.

Erinnere dich daran, dass auch dein Fortschritt der jahrelangen Pflege durch deine Lehrer bedurfte und ebenso viel Geduld erforderte, wie du nun deinen Schülern gegenüber aufbringen musst.

Konzentriere deine persönlichen Anstrengungen nicht nur auf die körperliche Übung, sondern auch auf das Studium des Karate als Kunst.
Suche deine Herausforderungen in erster Linie in der Perfektion deines Selbst.

Vergiss nie, dass du auch selbst immer Schüler bist. 

                                                                                                                                                                                                        
                                                                              Die Dojoetikette

Bemühe dich nicht nur darum, deinen Körper zu trainieren, sondern auch, deinen Charakter zu vervollkommnen. Pflege den Geist der Freundschaft, dränge dich nicht in den Vordergrund, halte deine Ansprüche gering und bekenne dich zur Verantwortung, zur Hilfe und zur Toleranz.  

Respektiere die Dojoetikette. Gehe nicht gedankenlos über sie hinweg und suche nicht nach Entschuldigungen, wenn du sie verletzt.  

Sorge dafür, dass du pünktlich und verlässlich im Training erscheinst. Lasse es deinen Lehrer wissen, wenn du beim differenzierten Training abwesend bist. Kommst du dennoch zu spät, dann mache dich mit einer Verbeugung beim Lehrer bemerkbar.
 
Folge dem Training mit Konzentration, halte dich an die Anweisungen des Lehrers und akzeptiere seine Entscheidungen.

Wenn du während des Unterrichts hinausgehen musst, melde dich beim Lehrer mit einer Verbeugung ab.

Achte auf eine reinliche und weiße Kleidung. Sie symbolisiert die Reinheit des Geistes. Halte deine Fuß- und Fingernägel kurz und lege vor Trainingsbeginn Schmuck und Uhr ab.

Behandle deinen Lehrer und deine Mitschüler immer mit Respekt und sei hilfsbereit und höflich. 

Sei rangniedrigeren Mitschülern bei ihrer Ausbildung behilflich und zeige vor allem durch deinen vorbildlichen Einsatz und deine ernsthafte Haltung, dass du deinen höheren Grad zu Recht trägst. 

Sei dir bewusst, dass der Gürtelgrad eine Auszeichnung für erbrachte Leistungen ist, dir aber gleichzeitig zeigt, welche Aufgaben unmittelbar vor dir stehen. Fasse ihn als Motivation auf, weiter voranzuschreiten. 

Willst du innerhalb des eigenen Dojos eine Prüfung ablegen, sprich frühzeitig mit deinem Lehrer und mit dem Prüfer darüber. Willst du außerhalb des eigenen Dojos eine Prüfung ablegen, sprich rechtzeitig mit dem Dojoleiter. 

Sollte der Lehrer verspätet sein, übernimm als ranghöchster Gurtgrad beim gemeinsamen Aufwärmen bzw. beim Training die Führung, bis der Lehrer eintrifft. 

Missbrauche deine Karatekenntnisse nie und verhalte dich in der Öffentlichkeit so, dass du dem Ansehen des Karate und deines Dojos Ehre machst.
 
   
   
   
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