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Qi heißt die Energie des Lebens, Gong ist deren Beherrschung.
So kann man das Wort Qigong als „Beherrschung der Körperenergie“ übersetzen. Die Technik des Qigong ist durch drei wesentliche Elemente charakterisiert:
              

--Atemtechnik (tiefes Ein- und Ausatmen)
--mentaler Stressabbau (Abschaltung äußerer Gedankeneinflüsse)
--physischer Stressabbau (durch harmonische Körperbewegung)

Man sagt, Qi existiere einfach; im Körper, in der Umgebung, im Himmel und in der Erde. Die Atemtechnik mit bewußtem Ein- und Ausatmen führt dazu, Qi im Körper zu sammeln und zu regulieren, positive Energie zu verstärken und die negative Energie abzuschwächen oder überhaupt auszustoßen.

Fast alle Qigong-Übungen sind gekennzeichnet durch tiefes Ein- und Ausatmen, wenige und langsame körperliche Bewegungen und durch geistige Entspannung oder intensive Konzentration. Qigong ist ein nützliches Werkzeug, um die Atmung, den Geist und den Körper zu harmonisieren, den alltäglichen körperlichen und geistigen Stress abzubauen, Krankheiten vorzubeugen und Krankheiten zu heilen.

 Nach den Übungen fühlt man sich geistig und körperlich erfrischt und entspannt. Einfache Qigong Übungen beanspruchen keinen großen Zeitaufwand und keine körperliche bzw. sportliche Fitness.




                                                                                                                                                                                                                                                                        
DIE SECHS ENTWICKLUNGSSTUFEN  































Die Form Stufe oder Kraft Stufe


Auch wenn wir uns um Sanftheit und Leichtigkeit bemühen, wird die Ausführung der Bewegungen anfangs wesentlich von der Körperkraft bestimmt. Erst durch andauerndes Üben werden die Bewegungen zunehmend vom Ch`i  erfüllt und getragen, d.h. das Üben ist anfangs auf die Ausführung der „äußeren“ Form beschränkt.


Die Technik Stufe

Diese Stufe ist der ersten eng verbunden. Die Übenden schließen das Erlernen der Standardübungen ab. Da ihre Energieentwicklung jedoch noch nicht fortgeschritten ist, bleibt es beim sogenannten „äußeren“ Üben der Bewegungsabläufe und der in ihnen enthaltenen Selbstverteidigungstechniken.

 Die Energie Stufe
Auf dieser Stufe ist das Ch`i  so weit entwickelt, daß es in der Bewegung deutlich wahrgenommen wird. Die Übungsweise verfeinert sich zunehmend. Bei den Selbstverteidigungstechniken kommt das Ch`i immer mehr zur Anwendung. Kennzeichnend für die Energiestufe ist, daß der Einsatz des Ch`i  noch an die Ausführung der Technik gebunden ist.

 Die Ch`i  Stufe

Auf dieser Stufe ist die Ch`i  Entwicklung weit fortgeschritten. Das Ch`i ist jetzt jederzeit verfügbar und kann auch unabhängig von Techniken angewandt werden. Beweglichkeit, Reaktionsvermögen und intuitive Wahrnehmung der Übenden sind in hohem Maße entwickelt. In die Chi Stufe gehören auch andere bedeutende Entwicklungen, wie die natürliche Öffnung der Himmlischen Kreisläufe, Erleuchtungserfahrungen und sogenannte übernatürliche Kräfte, z.B. die Levitation.

 Die Geist Stufe

„Wenn das Stadium erreicht ist, in dem der Geist den Körper ungehindert bewegen kann, ist der Körper dienstbar geworden und gehorcht dem Willen.“ Dieser Satz von Wu Yu Hsian kennzeichnet die Geist Stufe. Auf ihr reagieren Körper und Ch`i  augenblicklich auf den geistigen Impuls. Um das Besondere dieser Stufe zu ermessen, hilft die Vergegenwärtigung unserer Möglichkeiten im Anfängerstadium. Auch wenn wir eine Vorstellung  davon haben, wie wir z.B. einen Angriff abwehren können, fehlen uns doch alle Voraussetzungen für ein Reagieren, wie es für die Geist Stufe kennzeichnend ist.

 Die natürliche Stufe

Auf dieser Stufe ist, wie es im Tai Chi Chuan heißt, die vollkommene körperliche und geistige Natürlichkeit verwirklicht. Auf die praktische Anwendung des Tai Chi Chuan bezogen, bedeutet das Erreichen der natürlichen Stufe, daß einer Reaktion keine herkömmliche Sinneswahrnehmung vorausgehen muß. Der Übende reagiert, wie es heißt, vollkommen „natürlich“. Seine Energie ist derart gewachsen, daß sie von selbst jede gegen ihn gerichtete Kraft zurückstößt
 



Besonderheiten des Qi Gong 

Geist, Körper und Atmung des Menschen werden aktiv miteinander verbunden

Dadurch wird das wahre Qi (zhengi) des Organismus trainiert

Dadurch beugt man Krankheiten vor

Stärkt das ImmunsystemUnd vermeidet frühzeitiges Altern



Bedeutung von Qi Gong

Ist eines der bedeutenden Kulturgüter des chinesischen Volkes

Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Ist eine Methode zur Gesunderhaltung und Therapie



                                                                              Qi Gong dient der 

                                 Selbstvitalisierung     Selbstregeneration      Selbstregulierung      Selbstaufbau

                                                     

                                                                       Daher Positv zu bewerten 


                 Vorbeugung    Therapie    Gesunderhaltung         Kräftigung         Vermeidung frühz. Alterns 

 

 
                                                                          Krankheitsvorbeugung:
Qi Gong hat einen umfassenden Einfluß auf den Organismus.
bei gewissen Übungen wird die Konstitution gestärkt

                                                                        Die Abwehrkraft erhöht.
z.B. bei Erkältungskrankheiten = Stärkung der Abwehrkraft

 
                                                                                   Therapie:

 Hier gibt es zwar Übungen die das Trainieren einzelner Körperteile bzw. Funktionen betonen, aber im wesentlichen geht es immer um die Kräftigung der Konstitution des gesamten Organismus, um dadurch den Zustand der krankhaften Körperfunktionen zu verbessern. (Muskeltonus wird erhöht)

Therapieerfolge erkennt man auch bei organischen Erkrankungen. Z.B. Magengeschwüre, Prostataerkrankungen u.a.

Die Rekonvaleszenz wird durch bestimmte Übungen beschleunigt.

 
                                                                              Aber ACHTUNG!!

                                          QI GONG vermag nicht alles zu heilen und Wunder zu wirken

                        Wir dürfen durch Qi Gong Übungen keine verordneten Therapiemethoden ersetzen!!!

                                         Man sollte Qi Gong in die klinische Therapie mit integrieren





                                                                                                                                                                                     
Qi Gong im Taurus Gebirge                                                                       
Atemregulation:
Arme vor dem Körper bis zur Waagerechten anheben/einatmen
 
Den Morgen begrüßen:
Arme vor dem Körper bis zur Waagerechten anheben und dann nach hinten öffenen

Mit dem Regenbogen gehen:
Arme vor dem Körper bis zur Waagerechten anheben, dann nach hinten und zum Kopf anwinkeln. Jetzt den Oberkörper jeweils nach links und rechts neigen.

Mit dem Luftballon spielen:
Linker Arm geht am Körper vorbei nach rechts oben. Rechter Arm am Körper vorbei nach links oben.

Der Kranich breitet die Flügel aus:
Arme seitlich am Körper anheben und dabei leicht in die Knie gehen.

Den Mond betrachten:
Rechter Arm nach rechts oben, der linke wird leicht mitgeführt. Dann linker Arm nach links oben. Dabei nur den Rumpf drehen. Die Knie bleiben ruhig.
 
Wellen schlagen:
Beide Händen von der Brust aus, nach vorne drücken, dann Fingerspitzen absenken und die Hände zurück zur Brust. Wenn die Hände vorne sind, stehen wir leicht im vorderen
Knie.  Wenn wir die Hände zurückziehen wird die vordere Fußspitze angehoben.  

Das Gute heran, das Schlechte weg (oder auch „auf dem Trockenen schwimmen):
Beide Hände zur Brust anheben, dann eine Hand geöffnet nach vorne, die andere zieht zu-
rück. Jetzt umgekehrt. Dabei werden die Handflächen auf halbem Weg zueinandergedreht.

In den Spiegel schauen:
Den Rumpf nach rechts drehen. Dabei die linke Hand vor die Augen, die rechte Hand locker
darunter halten-einatmen- Jetzt langsam ausatmen und den Rumpf nach links drehen.
Auf der linken Seite dann die Hand von oben nach unten und umgekehrt wechseln und wieder einatmen. –Knie ruhig halten— 

Den Himmel stützen:
Beide Hände bis zur Brust anheben und einatmen. Dann die Handflächen nach oben drehen die Hände strecken und ausatmen. Jetzt die Hände wieder zur Brust absenken und einatmen und dann ganz nach unten fallen lassen und ausatmen.
 
Zwischen Himmel und Erde stehen:
Beide Hände bis zur Brust anheben und einatmen, Dann die eine Hand nach oben und die andere Hand nach unten drücken und ausatmen. Jetzt wieder beide Hände zusammenführen und die Übung umgekehrt machen.

Den Rumpf heben:
Die Hände zuerst hinter dem Rücken verschränken, dann die Fersen vom Boden anheben und einatmen. Jetzt wieder senken und ausatmen. Nach ein paar Wiederholungen die Hände bei der Auf- und Abwärtsbewegung drehen.


Den Rumpf beugen:
Hände hinter den Rücken und einatmen. Jetzt nach hinten beugen und ausatmen.  Dann mit dem Oberkörper ganz nach unten gehen und die Hände dabei am Nierenmeridian entlang-streifen lassen. Unten bleiben und langsam 3-4 ein und ausatmen. Jetzt wieder nach oben und einatmen, dann nach hinten und ausatmen. 

Den Rumpf drehen:
Füße zusammen, Bauch einziehen und einatmen. Den gesamten Oberkörper zuerst nach links drehen und ausatmen, dann nach der Mitte zurück einatmen, jetzt nach rechts und wieder ausatmen.  

Die Fäuste stoßen:
Beide Fäuste zur Hüfte hoch und einatmen. Jetzt abwechselnd die eine Faust nach vorne und ausatmen. Dann die Hand drehen und die Hand  zurück zur Hüfte, einatmen. Jetzt die andere Faust nach vorne.

Den Bogen spannen:
Breiten Stand einnehmen. Beide Arme über dem Kopf überkreuzen und einatmen. Jetzt zuerst nach links einen Bogen spannen und ausatmen. Dann wieder die Arme über dem Kopf kreuzen und einatmen, dann nach rechts den Bogen spannen und ausatmen. 
 
   
   
   
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